Blas Bruni Celli Venezuela en 5 siglos de imprenta
Leipzig | Im Ritzschischen Buchlanden. | M.DC. LXXII (1672).
19.5 x 15 cms. 10 hs. s/n. 144 pp. 4 hs. s/n. Letras góticas. A línea tirada. Textos en alemán. Iniciales grabadas en madera. Reclamos. Signs.: a4-b4-c2-A4-T4 [$3 (-a1;-c2)].
a1r: Portada ut supra. V. enbl. a2r-b4v: Vorrede. c1r-c2v: Anweisung der Capitel. Págs. 1-144, A1r-S4v: Textos. El cap. XX titulado: Von denen Erfindern Guajana, und auch von der großen | Hoffnung daselbst, daß dasselbe Land voller Minera- | lien sey. Aquí traza la historia de El Dorado, en estos términos: Imb keinerley Lande in gantz America ist grössere Untersuchung und sonderlich durch die Spanier und auch andre Nationes gethan, noch mehr Fleiß und Mühe angewendet, noch mehr Geld und Menschen spendirt worden, als allein beschehen, umb das Reich Guajana oder die Wilde Küst von inwendig zu erkennen und zu erforschen, und solchs auff den Ruff von vielen Gold und Silber Verckwercken, so in selbigem Lande seyn sollen. Insonderheit aber zu finden das Goldreiche El dOrado, welchs so viel wornehme und unruhige Sucher gehabt, sonder daß es iemahln recht gefunden gewesen. Welche man einiger maßen vergleichen möchte mit dene, die den Lapidem Philosophorum gesuchet, leßlich aber müde worden, und ihr Leben samt denen Mitteln geendigt. || Die vornehmsten Erforscher nach dem vor die Gold-begierigen so fatalen El dOrado sind unter denen Spaniern vorerst Don Diego dOrdas, welcher bey der Erobrung Mexico einer von des Cortez Capitäynen gewesen, dieser hat Anno 1531. Guajana zu finden Fleist gethan. Nach ihm hat sichs unterstanden Juan Cortez, und nach diesem, Gaspar de Sylva, Juan Gonzales, dieser hat vom Reichthume selbiger Lande viel Wunders zu erzehlen gewust, und wegen der Proben, die er mitbracht, haben die jenê, die dasselbe Land nach ihm gesuchet, seinen Fußtapffen unermüdet gesolget, als da gewesen Phillippo dUren, Pedro de Lympias, Jeronimo d Ortal, Ximenez, der des Don Ximenez de Guesida, Pedro dOssuna. Der Münch Sala der güldene Adler mitbracht. Diesem seynd nach der Zeit gefolget Fernandes de Septa,Diego de Vargas und sein Sohn Don Juan Caceros, Alonso de Berro, Antonio de Sedenno Anno 1536. Augustinho Delgado, Diego de Losada, Reynoso, Pedro de Ursua, dieser besuchte Guajana Anno 1560. der Münch Francisco Montezines, Nuffe de Laves und endlich Antonio Berreo, von dem Sr. Walter Raleich sehr viel saget. Und leßlich Sr. Walter Raleich selbst, ein Engländer, der, wie oben gesagt, mitten in seiner Arbeit nicht gefehlt hat an seinem gewissen und unglücklichen Tode. Und nach ihm hat sichs auch unterstanden Laurentz Keymis ein gewesner Hauptman und hoher Befehlhaber unterm Sr. Raleich. || Daß die Spanier, und nach ihnen die Engländer in Auffsuchung des befagten El dOrado (ist es anders imWesen) oder in Erforgschung der erwähnten Küst viel und unterschiedne Fehler begangen, den rechten Weg und dar zuanöthigen Methodum nicht gehalten und observiret, ist mehr als zu gewitz. Vann sie dann in diesem Stücke , sonder einig worher gemachtes Fundament, gezimert, so kunten sie auch keisnen guten Außschlag verhoffen. Wie das gnug zu erfehen und ab zu nehmen auß Relationen, die Don Juan de Castel Canos, ein Clericus, zusammen getragen und ediret. T1r-T4v: Register derer Sachen, so in diesem Vercklein enthal- | ten, durch beygesetzte Ziffern auß die Blätter desselben gerichtet.
JCBL F672 K44h. Sabin 37675.